DATEN & FAKTEN

 

Ort

CATO, Raum 310

Dauer

DI 17.1.17 – MI 25.1.17

Öffnungszeiten

MO–FR

 

von   9.05h – 9.25h

       10.55h – 11.15h

       12.45h – 13.20h

            MI 18.1. (Zeugniskonferenzen) zusätzlich von 15 – 17h
            DO 19.1 (Zeugniskonferenzen) zusätzlich von 15 – 17h

 

Weitere Termine: (auch Besuche von Klassen) nur nach Absprache

 

 

 

 

Willkommen

 

auf der website des CATO-Projektes

 

»eigentlICH eigenartICH«

 

 

Stand: 18.1.17


Der Kunstkurs ku3 AHM hat seine Ausstellung heute in R 310 eröffnet und schon fast 300 Besucher(innen) verzeichnet. Der WeserKurier widmete der Ausstellung bereits einen großen Artikel (Ausgabe Achim v. 18.1.17).

 

Unsere website füllt sich langsam mit Bildern und Eindrücken.

 

Schaut auch Ihr gern live vorbei! Ein paar Tage ist noch geöffnet.


Euer 11er-Kunstkurs


»EigentlICH eigenartICH« – seit DI 17.1.17 im CATO


EigenartICH: wer bin ICH eigentlICH? Auf diese erstaunlICHe Frage nach der eigenen Identität haben die zwanzig CATO-Schüler(innen) des Elftklass-Kunstkurses von Dr. Ahmels originelle Antworten gefunden, die nun in Form von Skulpturen, Objekten, Installationen und einer Performance acht Tage lang bei uns im CATO ausgestellt werden.

Und die wiederum sind qualitativ keineswegs »durchschnittlICH« geraten, wie Robert Keltings bewusst irreführend seine lebensechte Skulptur nannte. Diese lässt sich tatsächlich vom Publikum mithilfe der beigefügten Kettensäge wieder und wieder mittig durchschneiden.

 

Eher »zerbrechlICH« fällt dagegen Laura Salzmanns feinziselierte Drahtfigur aus, deren Herz offensichtlich in steter Gefahr ist.

 

 

Im wahrsten Sinne »tiefgründICH« ist Marie Voigts Rauminstallation: hier taucht man in eine wundersam illuminierte, auf den Kopf gestellte Unterwasserwelt ein, in der seltsame Meereslebewesen von hochgehängten, doch tiefgründigen Weisheiten künden.

 

Dezidiert »umweltfreundlICH« gestaltet Emilia Martini ihr lebensgroßes Selbstporträt mit grünem Herz-Lungensystem, recyclebaren Papiertüten und Buttons gegen Atomkraftwerke.

 

Ebenfalls kritisch geht es bei Luisa Seiferts raffinierter Arbeit »durchsichtICH« zu: ein vollständig transparenter Körper lässt hier dank facebook, twitter und whatsapp ungeschützt tiefe Einblicke ins Innere und damit eine vollständige Durchleuchtung der PersönlICHkeit zu.

 

Janik Manzes Arbeit »JanICHmöglICH«, ein kopfüber von der Decke abgehängter Weihnachtsbaum, verblüfft mit Christbaumkugeln, die das Konterfei des lachenden Künstlers zeigen.

 

Sophie Kohlhases »BergICH« zeigt ein liebevoll gemachtes Berg-Tableau, aus dem das maskierte Gesicht der Künstlerin staunend mit offenem Munde herausschaut.

 

Sie korrespondiert mit Paula Röbers kleiner sitzender Figur »pflanzlICH«, der Blumen entwachsen.

 

Hendrik Günther schippert als Gondoliere photographisch durch – na klar – »VenedICH«, während sich

 

Max Horniks kleines Gliedermännchen den ebenso verrenkenden wie anziehenden Optionen des Magnetismus widmed: »magnetICH«.

 

In jeder Hinsicht formatsprengend fällt dagegen Insa Knops Arbeit »leidenschaftlICH« aus, die ihren beiden Leidenschaften gewidmet ist: dem Fußball und dem Cellospiel. Die riesige Skultur besteht aus einem echten Cello, das den Rumpf eines kickenden Fußballerinnen-Körpers bildet.

 

Interaktiv ist Dorian Blocks Tombola-Arbeit »zufällICH« angelegt. Hier können die Besucherinnen Kugeln durch Kurbeln auslosen, deren Inhalt auf verschiedene mögliche Identitäten des Künstlers verweist.

 

Philipp Eitners Arbeit »sICHer« ist ein kleiner Safe. Guckt man hinein, sieht man im flackernden Licht den Künstler sicher und geborgen im Kreise seiner Famile. 

 

Isabel Schmidts fotografische Arbeit »zweiseitICH« zeigt zwei Aspekte des Gesichtes der Künstlerin gleichzeitICH. Geht man nach links, sieht man die Ernste, geht man nach rechts, die Lachende…

Durch die vielfältige Ausstellung, in der noch einige weitere sehens- und hörenswerte Arbeiten gezeigt werden und auch die projektbegleitenden künstlerischen Tagebücher zu studieren sind, schreitet schließlICH der 
Performer Daniel Broczinski ebenso erhaben wie unnahbar als »KönICH«. 


EigentlICH eigenartICH, oder?

 

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