Kunstkurs 3. XI AHM am CATO

Das Bild zeigt Teilnehmer(inn)en des Kurses. Die drei Herren links trugen allerdings keine Exponate bei, bauten aber mit ab…

»durchsichtICH« und »leidenschaftlICH«

DATEN & FAKTEN

 

Ort

CATO, Raum 310

Dauer

DI 17.1.17 – MI 25.1.17

Öffnungszeiten

MO–FR

 

von   9.05h – 9.25h

       10.55h – 11.15h

       12.45h – 13.20h

(am 25.1.17 nur bis 11.15h)

            MI 18.1. (Zeugniskonferenzen) zusätzlich von 15 – 17h
            DO 19.1 (Zeugniskonferenzen) zusätzlich von 15 – 17h

 

Weitere Termine: (auch Besuche von Klassen) nach Absprache

 

 

 

 

Willkommen

 

auf der website des CATO-Projektes

 

»eigentlICH eigenartICH«

 

 

Stand: 26.1.17


Der Kunstkurs ku3 AHM hatte seine Ausstellung am 17.1.17 in R 310 eröffnet und bis zur Schließung am 25.1.17, über 600 Besucher(innen) verzeichnet. Der WeserKurier hatte der Ausstellung bereits einen großen Artikel (Ausgabe Achim v. 18.1.17) gewidmet.

 

Unsere website gibt Bilder, Eindrücke und Kritiken wieder und wird im Archiv-Teil um Material zu den vorangegangenen Ausstellungen »phantasTisch« (2014) und »unfassBar« (2015) ergänzt.

 

So dokumentieren wir, was im Kunstunterricht der gymnasialen Oberstufe alles möglich ist, wenn alle Beteiligten Lust zur Kreativität verspüren, und von einem »Anstifter« bei der Umsetzung ihrer Ideen fachlich unterstützt werden.

 

Erwähnenswert ist auch, dass Stundenplaner, Schulleiter und Hausmeister das Projekt nach Kräften unterstützen: gar nicht so leicht, einen Raum zwei Monate lang für Kunst zu blockieren. 

 

Klar, dass diese Projekte nur vom besonderen Engagement aller Beteiligten leben – aber das gilt eben auch für die Gesellschaft insgesamt…

 

Künstler(innen) »arbeiten« insofern nicht, sondern sie »lieben« …

 

(ahm)

 


Info-Text zu Ausstellung


»EigentlICH eigenartICH« –  DI 17.1.17 – MI 25.1.17 im CATO 

 

EigenartICH: wer bin ICH eigentlICH? Auf diese erstaunlICHe Frage nach der eigenen Identität fanden die zwanzig CATO-Schüler(innen) des Elftklass-Kunstkurses von Dr. Ahmels originelle Antworten, die in Form von Skulpturen, Objekten, Installationen und einer Performance vom 17.1. – 25.1.17  bei uns im CATO ausgestellt wurden.

 

Die Exponate gerieten qualitativ keineswegs »durchschnittlICH«, wie Robert Kelting bewusst irreführend seine lebensechte Skulptur nannte. Diese ließ sich tatsächlich vom Publikum mithilfe der beigefügten Kettensäge wieder und wieder mittig durchschneiden.

 

Eher »zerbrechlICH« fiel dagegen Laura Salzmanns feinziselierte Drahtfigur aus, deren Herz offensichtlich in steter Gefahr ist.

 

Im wahrsten Sinne »tiefgründICH« kam Marie Voigts Rauminstallation daher: hier tauchte man in eine wundersam illuminierte, auf den Kopf gestellte Unterwasserwelt ein, in der seltsame Meereslebewesen von hochgehängten, doch tiefgründigen Weisheiten kündeten.

 

Dezidiert »umweltfreundlICH« gestaltete Emilia Martini ihr lebensgroßes Selbstporträt mit grünem Herz-Lungensystem, recyclebaren Papiertüten und Buttons gegen Atomkraftwerke.

 

Ebenfalls kritisch ging es bei Luisa Seiferts raffinierter Arbeit »durchsichtICH« zu: ein vollständig transparenter Körper lässt hier dank facebook, twitter und whatsapp ungeschützt tiefe Einblicke ins Innere und damit eine vollständige Durchleuchtung der PersönlICHkeit zu.

 

Janik Manzes Arbeit »JanICHmöglICH«, ein kopfüber von der Decke abgehängter Weihnachtsbaum, verblüffte mit Christbaumkugeln, die das Konterfei des lachenden Künstlers zeigten.

 

Sophie Kohlhases »BergICH« zeigte ein liebevoll gemachtes Berg-Tableau, aus dem das maskierte Gesicht der Künstlerin staunend mit offenem Munde herausschaute. Sie korrespondierte mit Paula Röbers kleiner sitzender Figur »pflanzlICH«, der Kresse entwuchs.

 

Hendrik Günther schipperte als Gondoliere photographisch durch – na klar – »VenedICH«, wärend sich Max Horniks kleines Gliedermännchen den verrenkenden und anziehenden Optionen des Magnetismus widmete: »magnetICH«.

 

In jeder Hinsicht formatsprengend fiel dagegen Insa Knops Arbeit »leidenschaftlICH« aus, die für ihre beiden Leidenschaften stand: den Fußball und das Cellospiel. Die riesige Skultur besteht aus einem echten Cello, das den Rumpf eines kickenden Fußballerinnen-Körpers bildet.

 

Interaktiv war Dorian Blocks Tombola-Arbeit »zufällICH« angelegt. Hier konnten die Besucherinnen Kugeln durch Kurbeln auslosen, deren Inhalt auf verschiedene mögliche Identitäten des Künstlers verwies.

 

In der vielfältige Ausstellung, in der einige weitere sehens- und hörenswerte Arbeiten gezeigt wurden und die projektbegleitenden künstlerischen Tagebücher zu studieren waren, lachte sich schließlICH Fynn Schulz’ Minfigur mit Abi-2018-Tshirt »kugelICH«.

 

EigentlICH eigenartICH, oder?

 

Weitere Informationen zu den Werken finden sich in der »Übersicht«

 

soweit der Plan…
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